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Von der Maus zum schwarzen Panther

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Ich möchte heute die Geschichte meines Sohnes Nico erzählen, der bei der Heilpraktikerin Anja Beck in Meerbusch wegen Schulmobbing in Behandlung war. Manchmal kann ich heute, knapp 8 Monate nach der Behandlung die Ergebnisse immer noch nicht fassen.

Ich möchte heute die Geschichte meines Sohnes Nico erzählen, der bei der Heilpraktikerin Anja Beck in Meerbusch wegen Schulmobbings in Behandlung war. Manchmal kann ich heute, knapp 8 Monate nach der Behandlung die Ergebnisse immer noch nicht fassen. Da ich weiß, dass es vielen Kindern so oder so ähnlich geht, kann ich nur empfehlen, mal über eine alternative Behandlung nachzudenken.


Mein Sohn Nico ist mittlerweile 10 Jahre alt und geht in die vierte Klasse. Er ist bereits 1,72 m groß und wirkt um mindestens drei Jahre älter als er ist. Das brachte ihm große Probleme ein- einerseits von den Lehrern, die ihn aufgrund seiner Größe nicht altersgemäß behandelten. Sie erwarteten zuviel von ihm.

Das größere Problem waren jedoch seine Mitschüler; besonders einer von ihnen erkor ihn sich als sein persönliches "Opfer". Dieser Junge war zu feige, seine Querelen mit ihm selbst auszutragen und scharte eine Gruppe um sich.
Und diese Gruppe fiel immer wieder über ihn her. Zuerst "nur" verbal, sie beschimpften und beleidigten ihn, und da Nico sich nicht wehrte, fühlten sie sich auch ermutigt, ihn zu treten und zu schubsen, sie nahmen ihm sein Taschengeld weg und bedrohten ihn. Manchmal raubten sie ihm seinen Turnbeutel oder andere Kleidungsstücke.
Die Schule unternahm nichts.

Nico ist ein sehr intelligentes und sensibles Kind. Es kommt in seiner Natur nicht vor, dass er gemein sein kann und sich mit Gewalt wehren kann. Körperlich wäre er sehr wohl dazu in der Lage gewesen , da er mehr als einen Kopf größer ist , als seine Schulkameraden und auch nicht der Schwächste ist.

Mein Sohn war immer einer der besten in der Schule - bald nicht mehr. Seine Leistungen nahmen rapide ab, er traute sich kaum noch, sich zu melden, wollte am liebsten gar nicht auffallen.
Irgendwann fand ich heraus, dass er an manchen Tagen gar nicht erst in die Schule ging.
So konnte es nicht weitergehen.

Wir erkundigten uns nach verschiedenen Hilfsmöglichkeiten. Eine Psychotherapie war vielversprechend, erschien uns jedoch zu langwierig- Nico brauchte schnelle Hilfe.
Da erzählte mir eine alte Freundin von mir, die seit vielen Jahren in Amerika lebt, eine ähnliche Geschichte eines ihrer Neffen. Die Mutter dieses Jungen ging mit ihm zu einem Hypnosetherapeuten, der relativ schnell Zugang zu ihrem Kind fand und helfen konnte.

Sofort erkundigten wir uns, wer in unsere Nähe eine solche oder ähnliche Therapie anbietet und fanden die Praxis Anja Beck in Meerbusch.
Üner sechs Wochen fanden insgesamt vier Termine statt.
Vorher erhielten wir ein ausführliches Beratungsgespräch, bei dem natürlich auch Nico dabei war. Frau Beck erklärte Nico, wie so etwas abläuft, dass er immer die Kontrolle behält und keineswegs, wie viele immer glauben, "ausgeliefert" ist. Es hörte sich eigentlich ganz spannend an. So spannend, dass Nico sich bereit erklärte, sich darauf einzulassen.

Sie stellte uns bzw. Nico frei, zu entscheiden, ob ich bei den Sitzungen dabei sein sollte oder nicht. Nico entschied sich dafür und so durfte ich bei den ersten beiden Sitzungen dabeisein. Danach schon war Nico selbstbewusst genug, mir zu erklären, er wollte allein zu Frau Beck.
So ging ich während Sitzung drei und vier in Meerbusch Kaffeetrinken.

Frau Beck führte Nico in eine tiefe Entspannung (letztlich ist Hypnose "nur" eine ganz tiefe Entspannung, erklärte sie vorher und hat überhaupt nichts mit Hokuspokus zu tun.) und schickte ihn auf eine Reise.
Nico erlebte eine Reise in ein magisches Land, in dem er die Möglichkeit hatte, seine Persönlichkeit zu entfalten, sich Berater, Freunde und Helfer zu suchen.
In der Therapie, die sich gar nicht wie eine anfühlte, stellte Nico sich seinem Problem, erkannte die Ursachen, erkannte auch, warum gerade er dieser feigen Truppe zum Opfer fallen musste und fand Wege, sich selbst daraus zu befreien.

Und genau darum ging es . Den EIGENEN Weg aus der Misere zu finden. Natürlich haben wir oft mit Nico gesprochen, ihm Vorschläge gemacht, wie unserer Meinung nach eine Lösung aussehen könnte, was wir machen würden. Ja- wir, aber das waren eben nicht Nicos Wege. Er konnte mit unseren Lösungen nichts anfangen.

Nico fand , wie immer er und Frau Beck das gemacht haben, einen klugen Berater für ihn. Dieser Berater war ein großer schwarzer Panther. Den konnte man bei Problemen etwas fragen. Und Nico fragte ihn: "Was, lieber Panther, kann ich tun, wenn ich das nächste Mal gemobbt werde? Was mache ich, wenn ich wieder beleidigt werde?"
Und der Panther gab ihm eine Antwort: "Lieber Nico, wenn du das nächste Mal beleidigt wirst, dann bedank dich doch einfach ganz herzlich für das tolle Kompliment."

Ehrlich gesagt, als ich das hörte, war mir schon ganz schön mulmig zumute. Ob das klappen konnte?

Aber Frau Beck ermutigte mich, Vertrauen zu Nico zu haben. Sie erklärte mir, dass Nico diesen Freund, den Panther aus sich selbst herausgeholt hat und auch die Lösung, die der Panther vorschlug, komme aus Nico selbst. Nicht sie hat ihm diese Lösung angeboten , die hat Nico aus sich selbst heraus entwickelt, und also könne er auch in der Lage sein, sie zum passenden Zeitpunkt umzusetzen.

Zwei Tage später war es dann soweit: Nico wurde wieder angegriffen und beleidigt und bedankte sich ganz ausführlich und mit lauter Stimme für das tolle Kompliment, so etwas Schönes hätte er ja noch nie gehört- vielen Dank.

Und tatsächlich- er brachte seinen Widersacher damit vollkommen aus dem Konzept, denn das konnte der nicht "wechseln". Die Mitschüler, die das Spektakel mitbekamen, waren auch beeindruckt und ab sofort wurde Nicos Ansehen in der Klasse besser. Er hatte sich völlig neu positioniert, wurde immer mehr einbezogen und manchmal sogar von anderen um Rat gefragt.

Das alles hat sein Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen enorm gestärkt. Der Panther ist immer noch immer wieder mal bei ihm, und wie er mir sagte, manchmal fragt er ihn um Rat - dann aber nur noch bei kleineren Problemen.

Heute ist Nico wieder einer der besten in der Klasse, hat Freunde gefunden, ist wieder ein glückliches Kind und freut sich auf die weiterführende Schule.

Ich bin froh, dass wir den Mut hatten, für unser Kind mal etwas Aussergewöhnliches zu probieren. Manchmal muss man eben auch einen ungewöhnlichen Weg gehen, um ans Ziel zu kommen.

 


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